Steuerratgeber für Ausländer in Spanien
Resident oder nicht: welche Steuern Sie auf Einkommen und auf das spanische Haus zahlen.

Wenn Sie als Ausländer planen, in Spanien zu leben, zu arbeiten oder zu investieren, ist es wichtig, das Steuersystem des Landes zu verstehen. Spanien hat unterschiedliche Regeln für Residenten und Nicht-Residenten, und diese einzuhalten ist entscheidend, um rechtliche Probleme und unerwartete Kosten zu vermeiden.
1. Resident oder Nicht-Resident
Ihre Steuerpflichten in Spanien hängen davon ab, ob Sie als steuerlicher Resident oder Nicht-Resident gelten.
- Steuerliche Residenten: Sie sind Resident, wenn Sie mehr als 183 Tage im Kalenderjahr in Spanien verbringen, wenn Ihre wirtschaftlichen Interessen (Geschäft, Investments, Arbeit) in Spanien liegen oder wenn Ihr Ehepartner oder unterhaltspflichtige Kinder hier leben. Residenten versteuern ihr weltweites Einkommen.
- Nicht-Residenten: erfüllen Sie diese Kriterien nicht, gelten Sie als Nicht-Resident und versteuern nur in Spanien erzielte Einkünfte.
2. Einkommensteuer in Spanien
Für Residenten: Einkommensteuer (IRPF). Spanien hat ein progressives System: je mehr Sie verdienen, desto höher der Satz. Die allgemeinen Sätze (Stand 2024):
- Bis 12.450 — 19 %
- 12.451 — 20.200 — 24 %
- 20.201 — 35.200 — 30 %
- 35.201 — 60.000 — 37 %
- 60.001 — 300.000 — 45 %
- Über 300.000 — 47 %
Für Nicht-Residenten: IRNR
- Arbeitseinkommen: Pauschal 24 % (oder 19 % für EU/EWR-Residenten).
- Mieteinnahmen: 24 % auf Bruttoeinnahmen (EU/EWR-Residenten dürfen Ausgaben absetzen).
- Dividenden, Zinsen und Kapitalgewinne: 19 %.

Expertenrückruf anfordern
Hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten – unser Experte meldet sich in der ersten freien Minute
